Im Aprilheft (S.17) haben wir von den Protestaktionen der ecuadorianischen Indígenas, ihren Forderungen nach einer Volksabstimmung zum Freihandelsvertrag mit den USA und einer Ausweisung der US-Ölgesellschaft Occidental Petroleum (Oxy) berichtet.
Mitte Mai ging ein Freudenschrei durch die indigenen und sozialen Bewegungen des Landes: Das Energieministerium hatte den Vertrag mit der Oxy für null und nichtig erklärt! Die seit 1985 in Ecuador tätige Oxy förderte etwa ein Drittel der gesamten Ölproduktion des Landes und lukrierte enorme Gewinne, von denen sie einen Teil in Politiker und Journalisten „investierte“.